Donnerstag, 9. April 2015

Was ist Libido?

Libido ist eine Bezeichnung für den Geschlechtstrieb - also eine Fähigkeit des Organisms, sexuelle Handlungen auszuführen. Anders gesagt bedeutet Libido das Sexualverlangen, das zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse führen soll.

Die Qualität unseres erotischen Lebens und die Sexbereitschaft hängen von dem Libidoniveau ab. Die Senkung der Libido führt zur Minderung der sexuellen Lust, während deren Wachstum die sexuelle Lust fördert. Bei den Frauen wird der Libidospiegel besonders von den Hormonen beeinflußt. Im Laufe des Menstruationszyklus findet eine hormonelle Revolution statt. In der ersten Phase des Zyklus, während der fruchtbaren Tage, steigt der Estrogenspiegel und das Libidoniveau erhöht sich. Die sexuelle Lust erreicht in dieser Phase die größte Intensität. Nach der Ovulation dominiert in dem weiblichen Organismus der Progesteron, der zur Senkung der sexuellen Lust führt.


Dienstag, 7. April 2015

Analsex

Analsex bedeutet die Stimulation des Afters des Partners/der Partnerin (diese Art sexueller Handlung wird sowohl von den hetero- als auch von den homosexuellen Paaren ausgeführt). Zu den verschiedenen Formen der Stimulation gehören das Berühren oder Streicheln der Gegend sowie das Einführen von dem Penis oder von einem Vibrator in den After. Warum ist Analsex so angenehm? Der After ist eine stark mit Nerven durchzogene Körpergegend, in der bei der Stimulation sehr starke erotische Empfindungen entstehen.

Analsex wird auch griechische Liebe genannt. Der Begriff stammt von dem Altertum. Die Griechen waren von der heilsamen Wirkung und der magischen Kraft des männlichen Sperma überzeugt und pflegten eingeschlechtige sexuelle Kontakte. Heutzutage wird der Analsex immer öfter auch von heterosexuellen Paaren getrieben.

Auf eine entsprechende Hygiene muss immer geachtet werden. Außer den Momenten, wenn wir das Bedürfnis nach der Stuhlentleerung haben, bleibt der Mastdarm leer. Es können jedoch kleine Mengen Kots vorhanden sein – um sicher zu gehen, dass alles weg ist, kann man ein Klistier anwenden, das den Darm ganz und gar entleert. Diese Maßnahme ist jedoch nicht unbedingt notwendig.


Freitag, 3. April 2015

Probleme mit dem Erreichen des Höhepunkts

Jeder Mensch erlebt den Orgasmus anders, genauso wie sich jeder Orgasmus von einem früheren unterscheidet. Manchmal können wir jedoch keine volle sexuelle Befriedigung erreichen. Wichtig is es, sich vom Streben nach einem Orgasmus nicht dominieren lassen. Wir sollten die Ursache dieser Schwierigkeit ermitteln und den angemessenen Kampf dagegen aufnehmen. Sowohl Männer als auch Frauen schreiben sich oft die Schuld dafür zu, dass der Partner oder die Partnerin keine Lust auf Sex hat. Es gibt viele verschiedene Ursachen für mangelnde Lust zum Geschlechtsverkehr – die mangelnde Attraktivität der Partners ist nur eine davon



Orgasmusprobleme bei den Frauen werden oft von einem gesenkten Estrogenpiegel verursacht – eines Hormons das uns Freude am Sex spendet. Eine Störung der Ausschüttung dieses Hormons führt zum Verlust der sexueller Lust. Eine andere Ursache mangelnder sexuellen Bedürfnisse ist die Trockenheit der Scheide, die Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursacht. Vaginismus, also die Krämpfe der Muskeln um den Scheideneingang, ist eine seltener auftretende Ursache. Diese Störungen werden von verschiedenen Krankheiten verursacht, wie Myome oder Geschwulste, die sich in dem Bereich des kleinen Beckens befinden.



Außer den physiologischen Problemen spielt auch der psychologische Hintergrund eine Rolle bei den Orgasmusstörungen. Verschiedene Sperren, Widerwillen oder schlechte Erfahrungen beeinflussen ebenso die Qualität des Sexuallebens und die Fähigkeit zum Orgasmus.



Mittwoch, 1. April 2015

Der Orgasmus der Frauen und der Männer

Der Orgasmus ist der Höhepunkt der sexuellen Lusterlebens, der beim Geschlechtsverkehr, Masturbation oder anderen sexuellen Handlungen eintritt. Er wird von starken physiologischen Reaktionen begleitet, die bei den Frauen und Männer unterschiedlich sind. Bei den Frauen treten Kontraktionen der Vagina und des Gebärmutterbodens auf, bei den Männern kommt es zum Samenerguss und Kontraktion des Hodensacks. Nach dem Erreichen des Höhepunkts fühlt man sich befriedigt und der menschliche Organismus geht in die Entspannungsphase.

Die Dauer des Orgasmus ist individuell unterschiedlich und von verschiedenen physiologischen Faktoren abhängig. Bei den Frauen dauert er von ein paar Sekunden bis ca. eine Minute, ausnahmsweise bis ein paar Minuten. Die Männer können leider nur auf einige Sekunden zählen.

Schauen wir uns den weiblichen Orgasmus genauer an. Während des Höhepunktes wird Spannung abgebaut, die Muskeln der Vagina und des Gebärmutterhalses kontrahieren regelmäßig, aktiviert durch die Wirkung von dem in erhöhtem Maße freigesetzten Oxytocin. Frauen können unterschiedliche Orgasmen erleben:
  • der klitoraler Orgasmus (durch die Stimulierung der Klitoris)
  • der vaginaler Orgasmus (die Kontraktionen der vaginalen Muskulatur)
  • der G-Punkt-Orgasmus (die Stimulierung des G-Punktes führt zur weiblichen Ejakulation; schwer zu erlangen)
  • der Harnröhren-Orgasmus (durch die Stimulation der Harnröhre)
  • der Brust-Orgasmus (durch die Stimulierung der Brustwarzen)
  • der Mehrfachorgasmus (mehrere aufeinanderfolgende Höhepunkte, meistens mit dem Klitoris-Orgasmus verbunden)
  • der Orgasmus durch die Stimulierung einer oder mehreren obenerwähnten Zonen
  • ein totaler Orgasmus (psychophysische Reaktion des ganzen Körpers)


Donnerstag, 26. März 2015

Impotenz

Die Impotenz ist eine Erektionsstörung. Unter normalen Umständen wird der Penis steif und groß durch gesteigerten Blutzufluss. Die Peniserektion ist eine Voraussetzung für den Geschlechtsverkehr, und die Störungen in diesem Bereich prägen das ganze Sexualleben. Impotenz ist eine sexuelle Störung die ca. 50% der Männer zwischen dem 40sten und dem 70sten Lebensjahr betrifft. Sie kann jedoch in jedem Alter auftreten, weil die Ursachen vielfältig sind.


Die Ursachen der Impotenz sind in den meisten Fällen mit dem Alter verbunden. Die Wahrschenlichkeit der Erkrankung steigt mit fortgeschrittenem Alter, mit der Andropause und der damit verbundenen Senkung des Testosteronspiegels. Andere Faktoren sind die Sklerose, Kreislaufstörungen, erhöhter Blutdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Eine Verletzung oder eine Krankheit im Bereich der Wirbelseule kann zu der neurogenen Impotenz führen. Bei den jüngeren Männer wird auch psychogene Impotenz beobachtet, die mit andauerndem, starkem Stress, Angst oder Anspannung verbunden ist. Wenn mehrere Faktoren mitspielen, sprechen wir von gemischter Impotenz.


Montag, 23. März 2015

Asexualität und Sexunlust

Heißt Asexualität und sexuelle Unlust das gleiche? Es sind zwei vollkommen unterschiedliche Phenomäne. Asexualität bedeutet einen dauerhaften Mangel an Sexualtriebtrieb. Heutzutage wird es immer öfter als eine von mehreren möglichen sexuellen Orientierungen gesehen, oder als ein Mangel an Sexualorientierung. Sexuelle Unlust (Frigidität) hingegen heißt ein vorübergehender Mangel oder Verlust der sexuellen Bedürfnisse.

Asexuell zu sein heißt, keine sexuelle Lust zu empfinden und kein Vergnügen in sexuellen Kontakten zu finden. Asexuelle Personen haben kein Interesse an Geschlechtsverkehr. Wie alle Menschen haben sie das Bedürfniss nach Beziehung und Intimität, leben sie aber nicht auf dem Gebiet der Sexualität aus. Sie können mit ihrem(n) Partner(in) für die Lust des Partners geschlechtlich verkehren, empfinden jedoch selbst keine Lust. Sowohl Frauen als auch Männer können asexuell sein - Geschlecht spielt hier keine Rolle. Es ist schwer, die Ursache der Asexualität zu nennen – man spricht in diesem Zusammenhang von libidinösen Disfunktionen, hormonellen Störungen oder schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit. Asexualität kann man nicht ohne weiteres unter Krankheiten einreihen, als Normalität kann man sie jedoch auch nicht sehen. Manche Leute setzen die Asexualität jedoch mit Homo-, Hetero- und Bisexualität gleich, und behaupten, man soll sie nicht als eine Krankheit oder Störung sehen.


Donnerstag, 19. März 2015

Penisvergrößerung

Warum schaut er so aus, wie kann man ihn ändern und welche Effekte bringt es? – diese Fragen stellen sich viele Männer, wenn sie ihr Männlichkeitsattribut betrachten. Fangen wir jedoch von vorn an.

Der Penis ist das empfindlichste Organ des männlichen Körpers. Im Ruhezustand ist er durchschnittlich 8,5 bis 10 cm lang, und während der Erektion kann 12 bis 18 cm erreichen. Die Länge hängt u.a. von solchen Faktoren ab wie Temperatur, emotionale Erregung oder Müdigkeit. Auch genetische Veranlagung, frühere Erkrankungen und Alter beeinflussen die Größe des Penis.

Viele Männer sind mit ihrem Penis nicht zufrieden - sie finden ihn zu klein. Die Mythen und unrealistischen Darstellungen, die durch unterschiedliche Zeitschriften und Filme verbreitet werden, erzeugen diese Unzufriedenheit. Von der Überzeugung ausgehend, dass die Partnerin einen größeren Penis bevorzugt als einen kleinen, kommen viele Männer zu dem Schluss je länger desto besser. Dementsprechend oft denken sie an eine Penisvergrößerung. Die Möglichkeiten hierzu sind vielfältig. Zu den am meisten invasiven gehört eine Operation und die Anwendung der Dehnwerkzeuge. Eine andere Lösung stellen Diätsupplemente und regelmäßige Übung dar.